BAUMSUCHE

Finden Sie Ihre Grabstätte

Entdecken Sie bei einer Waldführung Ihre passende Grabstätte. Ist es eine alte knorrige Eiche oder ein junger Ahorn.
Wählen sie zwischen den unterschiedlichen Baumarten, die hier auf der Steilküste wachsen.
Eiche, Buche, Ahorn, Esche, Lärche, Birke, Kirsche, Küstentanne, Feldahorn und Douglasie sorgen für ein farbenfrohes Bild im Wald.

Orientierung im Wald

All unsere Naturgrabstätten sind nummerisch gekennzeichnet. Die Verfügbarkeit zeigt eine farbige Kennzeichnung in Form eines farbigen Ringes oder Oval. Die ovale Form steht für einen Einzel-, Familien- oder Freundschaftsbaum, der mit bis zu 12 Grabstätten nur als gesamter Baum erwerbbar ist. Die runde Form steht für einen Gemeinschaftsbaum, an dem ein oder mehrere Grabstätten erwerbbar sind. Die farbige Kennzeichnung gibt einen Hinweis auf die Nutzungsdauer der Naturgrabstätte: blassgrün 99 Jahre; blau 50 Jahre; platingrau gesetzliche Ruhezeit 20 Jahre. Die römische Ziffer der Unterlegschilder gibt die Wertstufe an, wobei I die niedrigste und IV die höchste Wertstufe darstellt. Neben unserer Baumgrabstätte besteht auch die Möglichkeit, sich ein Fels oder Findling auszusuchen und diesen Ort für seine letzte Ruhe festzulegen.
Gemeinschafts
-
grabstätte


Nutzungsrecht 99 Jahre


Nutzungsrecht 50 Jahre


Gesetzliche Ruhezeit

Einzel-, 
Familien-, 
und 
Freundschafts
-
grabstätte


Nutzungsrecht 99 Jahre

Baumarten op'n Kliff

Eiche

Kirsche

Esche

Ahorn

Douglasie

Buche

Birke

Ulme

Linde

Ilex

Findlinge

Baumkarte

Alle verfügbaren Bäume sind in einer übersichtlichen Karte markiert und mit speziellen Plaketten gekennzeichnet.

Birke

Ihre weißen biegsamen Stämme leuchten weit und erinnern an die zarte Gestalt eines Mädchens. Sie ergrünt als erstes und bringt die Botschaft von Frühling und Neubeginn. Aus dem Stamm der Birke wird traditionell der Maibaum geschnitzt, um den junge Paare am 1. Mai tanzen und die Fruchtbarkeit des kommenden Sommer feiern. Unsere Vorfahren verehrten in der Birke auch den Jugendlichen Aspekt der dreifaltigen Göttin.Ihre weißen biegsamen Stämme leuchten weit und erinnern an die zarte Gestalt eines Mädchens. Sie ergrünt als erstes und bringt die Botschaft von Frühling und Neubeginn. Aus dem Stamm der Birke wird traditionell der Maibaum geschnitzt, um den junge Paare am 1. Mai tanzen und die Fruchtbarkeit des kommenden Sommer feiern. Unsere Vorfahren verehrten in der Birke auch den Jugendlichen Aspekt der dreifaltigen Göttin.

Kirsche

Das Blütenkleid der Kirsche inmitten eines Waldes mutet sehr kostbar an. Ein Versprechen für einen Neubeginn, neu entstehendes Leben. Doch Ihre dunkle brüchige Rinde erinnert auch an den Tod und die Vergänglichkeit.

Esche

Sie ist bekannt als der Weltenbaum bei den Germanen und verbindet die neun Welten. Sie wird von den verschiedensten Tieren bewohnt. Ein Adler horstet in Ihrer Krone aber eine Schlange nagt an Ihrer Wurzel. Man glaubte, dass in diesem Baum sowohl die zersetzenden als auch die erhaltenden Kräfte wirkten. Aber so ist es doch eigentlich mit jedem Baum - spiegelt er doch den Kosmos und auch den Menschen wieder, wie es schon unsere Vorväter lehrten. Auch die Indianer nannten die Bäume unsere stehenden Brüder und Schwestern.

Ahorn

Der Ahorn bringt besonders im Herbst ein wahres Leuchtfeuer in den Wald. Seine farbenprächtigen Blätter lassen den Waldboden aufleuchten und in den schönsten Rot- und Goldtönen erglühen. Früher diente er vor allem als Speisebaum für Mensch und Tier.

Buche

Die Buche ist nach der langen Eiszeit in der Bronzezeit wieder in unsere Breiten zurückgekehrt. Das feuchte kühle Klima ist optimal für Sie. Buchen stehen für Geradlinigkeit und waren die ersten "Bücher". Die Germanen ritzten in Ihre silbrige Rinde Runen und warfen Runen Stäbe für Orakel. Viel später ließen sich die Erbauer gotische Kathedralen von dem geraden säulenartigen wuchs Ihrer Stämme und Ihrem filigranen Blatt-Gewölbe inspirieren.

Eiche

Eichen stehen für Standfestigkeit und Beständigkeit, können Sie doch uralt werden und immer noch eine volle grüne Krone tragen. Sie bieten vielen Tieren des Waldes Nahrung und Wohnstatt und versorgen auch den Menschen vielfältig. Eichenmöbel sind dafür bekannt, Generationen zu überdauern, und so sind Sie auch ein Symbol für Tradition. Sie waren sowohl den Germanen als auch den Slawen, die hier lebten, heilig. Tacitus berichtete von großen Eichen Hainen, in denen die Götter verehrt wurden. Auch im Totenkult wurden Baumsärge aus Eiche geschnitzt, wusste man schon damals, dass diese die Zeit überdauern würden.

Steine und Findlinge

Steine sind Zeugen längst vergangener Zeiten, sind sie doch die einzigen, die auch Jahrtausende zu überdauern Vermögen. Die Pyramiden mit all ihren rätselhaften Hyroglyphen und Statuen, die Tempel der Mayas, Stonehenge und die Megalithhühnengräber und uralte Grabsteine überliefern bis in heutige Zeit Spuren menschlicher Kultur. Ein einzelner Stein, der in einem Wald unter Bäumen liegt, wirft immer Fragen nach seiner Bedeutung und Herkunft auf. Wir wollen an diesen alten Brauch anknüpfen und Findlinge anbieten, die die letzte Ruhestatt markieren sollen.

Douglasie

Ulme

Linde

Ilex

OBEN